Am 31.12.2014 war es soweit, mein erster Silvesterlauf. Sabrina war auch gemeldet konnte aber leider wegen einer starken Erkältung nicht starten.

Um 10:30Uhr ging es mit dem Bus gemeinsam mit vielen Mitstreitern vom TV-Werne 03 und SV-Herbern auf den Weg nach Werl.

Da ich nun schon einige Tage die kranke Sabrina um mich hatte, fühlte ich mich auch nicht 100%tig fit. Im Bus haben wir dann die Startunterlagen bekommen, die Verwunderung war bei einigen groß als wir sahen, was unsere Trainerin Claudia uns für Zielzeiten notiert hatte.

Da ich leicht angeschlagen war, habe ich gedacht, ich peile eine Pace von 5:20-5:30min/km an.

Anja (eine Vereinskollegin) meinte im Bus, ob sie mich ziehen soll, wir sprachen dann von einer Pace von 4:50-5:00min/km. Ich habe zuerst gesagt, das schaff ich nicht.
Wir starteten dann trotzdem zusammen.

Nach dem kurzen Warmlaufen ging es auch schon fast los. Wir wollten uns noch weiter vorne aufstellen, aber da war schon alles dicht, somit standen wir sehr weit hinten.
Nach dem Start hieß es dann erstmal 3km Slalomlaufen, was natürlich richtig Kraft und Zeit kostete. Danach lief es dann erstmal rund, die Strecke war leicht wellig, aber sehr gut zu laufen.

Es war toll durch diese kleinen Dörfer zwischen Werl und Soest zu laufen, dort waren immer kleine Hot-Spots und die Stimmung war wirklich gut.

Bei km 11 waren wir wieder in einem Dorf, wo eine tolle Stimmung mit Musik war, das hat mir dann nochmal einen so starken Schub gegeben, dass ich selbst nicht wusste was los war, dies hielt leider nicht so lange an und nach einem Kilometer weiter wurde es dann richtig hart.

Die letzten 2 Kilometer musste ich dann noch einmal alles geben und Anja hat auch alles gemacht, das dieses passiert.

Als wir dann über die Ziellinie gelaufen sind konnte ich es gar nicht glauben, was auf der Garmin stand. 1:15.20h damit war ich zweitschnellster Mann des TV-Werne an diesem Tag.

Die offizielle Zeit ist:
1:15:17
Platz 100 AK35

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Ich bin super zufrieden und möchte mich auch hier nochmal ganz herzlich bei meiner Pacemakerin Anja bedanken. Ohne dich wäre das nicht drin gewesen.

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